DJM Hamburg 2016

29.06.2016

Deutsche Juniorenmeisterschaften Hamburg 2016

H.-W.Bruchmeier

Schultheis / Horz Vizemeister im Achter

 

 

Mit ungläubigem Lächeln nahmen die Weilburger Ruderer Maximilian Schultheis und Florian Horz

die Silbermedaille entgegen. Soeben hatten sie im Hessischen Team auf der Dove-Elbe in Hamburg – Allermöhe in einem sensationellen Rennen die Vizemeisterschaft im U17 – Achter erkämpft.

Aus den Ergebnissen der Saison hatte man der physisch unterlegenen Crew zwar eine Chance im Kampf um Bronze zugetraut, dass es dann Silber wurde übertraf alle Erwartungen und belohnte für die vielen gemeinsamen Trainigswochenenden.

Mit einer taktisch guten Leistung wurde am Donnerstag der Vorlauf über die 1.500 m bestritten, bei der die Favoriten aus Hamburg schon klar ihre Stärke bewiesen und sechs Sekunden vor der Renngemeinschaft Leverkusen/Bonn/Köln/Düsseldorf Siegburg durch Ziel und zur direkten Finalteilnahme ruderten. Der Hessen-Achter mit mit Maximilian Schultheis und Florian Horz, Tim Glod ( Hanauer RG) Alexander Forkert ( Hanauer RC Hassia) Louis Jakob Harshman und Falk Hantl Limburger Club für Wassersport, Gabriel Peter ( RG Wetzlar), Niklas Biberstein ( RG Wiesbaden- Biebrich) und Steuerfrau Svenja Diete ging das Rennen verhalten an, steigerte sich aber zunehmend und kam mit nur drei Zehntel Sekunden Rückstand auf Platz drei, vor dem zweiten Boot aus Nordrhein-Westfalen.

Mit der gleichen Zeit qualifizierten sich im Zweiten Vorlauf der baden-württembergische Achter direkt für das Finale.

Im Hoffnungslauf am Freitag lag der Hessen-Achter vom Start weg wieder mit einer Luftkastenlänge Rückstand auf Platz zwei hinter dem Leverkusener Boot, griff nach der 1.000 Meter-Marke dann an, übernahm 250 Meter vor dem Ziel die Führung und zeigte mit eineinhalb Sekunden Vorsprung die Ambitionen auf einen Podiumsplatz.

Im Finale am Sonntag lagen dann Hamburg, Baden-Württemberg, Hessen, sowie drei Renngemeinschaften aus Nord-Rhein-Westfalen am Start. Unter Führung des Leverkusener Bootes ginge es mit hohen Schlagfrequenzen über die 500-Meter-Marke, die Hessen mit Schultheis und Horz lagen hier noch hinter Hamburg und Baden-Württemberg auf Platz vier mit einer halben Längen Rückstand nach vorne. Zur Streckenhälfte fiel Ba-Wü dann auf Platz vier zurück, Hamburg übernahm nach tausend geruderten Metern die Führung, eine knappe halbe Länge zurück Hessen auf Platz drei. Im Endspurt sicherte sich Hamburg mit zwei Sekunden Vorsprung den Titel, dahinter überspurtete der Hessen-Achter mit einer halben Sekunde noch den Leverkusener Achter zur Vizemeisterschaft, knapp am Treppchen vorbei Baden-Württemberg, während die beiden NRW-Achter deutlich abgeschlagen ins Ziel kamen.

Die drei schnellsten deutschen Achter: hinten von links Hessen und NRW, vorne Hamburg

Die beiden Weilburger Vertreter des Hessen-Achters: Maximilian Schultheis (links) und Florian Horz

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