Die Winterarbeit mit dem Langlauf-Trainingslager in Leutasch und die Saisonvorbereitung im südfranzösischen Le Grau du Roi scheinen Früchte zu tragen. Mit zehn Siegen in einundzwanzig Rennen startete der Weilburger Rudervereins erfolgreich in die neue Saison.
Auf der ersten Regatta im Mannheimer Mühlauhafen konnte Elin Hamm viermal am Siegersteg anlegen.
Der Doppelzweier mit Elin Hamm / Xenia Penner scheint viel Potenzial zu haben. Mit druckvollen Schlägen distanzierten die beiden ihre Gegnerinnen um zwölf Sekunden und ruderten damit auch die schnellste Zeit aller fünf Abteilungen.
Am Sonntag ruderten alle Aktiven neben den Vierern noch Einer. Hier stellten sich 39 Juniorinnen dem Starter, Elin Hamm übernahm in ihrer Abteilung vom Start weg die Führung und gewann mit fünfzehn Sekunden Vorsprung vor Regensburg, Schleißheim, Doppelzweierpartnerin Xenia Penner und Konstanz in zweitbester Gesamtzeit. Sophia Tauchert wurde in dem Fünf-Boote-Feld der Leistungsklasse II Zweite vor Enya Freihold.
Gespannt war man auf den ersten Auftritt im U17-Doppelvierer. Elin Hamm, Xenia Penner, Sophia Tauchert mit der Wetzlarerin Svea Veit und Steuerfrau Elena Göbel lieferten sich auf der 1.500 Meter-Strecke einen harten Kampf mit der Hanauer Crew und gewannen mit gut einer Sekunde Vorsprung. Im zweiten Lahn-Vierer wurde Enya Freihold Dritte vor der Renngemeinschaft aus Baden-Württemberg und München. Am Sonntag wurden die hessischen Landesvierer gesetzt. Hier gewann Elin Hamm mit Hanau und Wiesbaden klar vor der Renngemeinschaft mit Xenia Penner. Beide Boote werden auch in München am kommenden Wochenende an den Start gehen.
Die Langstrecke über 3.000 Meter war für die jüngste Weilburgerin Henni Wild noch ungewohnt, sie führte bis zur Wende noch, verschenkt hier Zeit und verlor das Rennen nach fünfzehn Minuten mit sechs Sekunden Rückstand.
Auf der Normalstrecke spielte Wild ihre physischen Vorteile aus und ruderte mit dreizehn Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.
Für Vincent Kleinert / Raphael Borkott geht es langsam bergauf. In der dritten Abteilung der Leistungsgruppe II des mit 27 Meldungen stark besetzten U17-Doppelzweiers setzten sie sich deutlich vom Feld ab und gewannen mit dreizehn Sekunden Vorsprung vor Wetzlar, Konstanz und München. Am Sonntag war die RG Treis-Karden nach hartem Bord-an-Bord-Kampf doch eine Sekunde schneller, deutlich dahinter München und Stuttgart.
Im Doppelvierer mit Limburg wurden Kleinert / Borkott Zweite, Sterkel musste sich mit Limburger und Wetzlarer Skullern erstmal mit Platz vier zufrieden geben.
Leichtgewicht Moritz Sterkel wurde bei den „Schweren“ Einern gemeldet, da der Rennabstand zum Vierer zu knapp war. Der Langenbacher übernahm in seiner Abteilung aber sofort die Führung und ruderte sicher als Erster über die Ziellinie. Im ersten gesetzten Lauf der sechzig gemeldeten Skuller am Sonntag hielt Sterkel im Mittelfeld mit und wurde Vierter mit sechster Gesamtzeit. Vincent Kleinert gewann seine Abteilung der Leistungsklasse II vor Mannheim, Vereinskamerad Linus Urban und Stuttgart, in der nächsten Abteilung setzte Raphael Borkott sich mit einem energischen Endspurt gegen die Skuller aus Kassel, Mühlheim, Mannheim und Ulm durch.
Der Mädchen -Doppelvierer hat sowohl technisch, als auch konditionell Nachholbedarf. Emma Buchwald, Amelie Sussek, Pia Reisser, Klara Marten und Steuerfrau Mina Waal wurden auf der 1.000 m- Strecke Dritte.

